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So, das ist eine Geschichte, die ich in der 9. Klasse geschrieben habe. Mein Erstlingswerk.
Viel Spaß.

Das hässliche Entlein oder wie uns die Zeit verändert

Heute ist es 30 Jahre her, seit ich in die Schule kam. Seit 20 Jahren bin ich nicht mehr in der Schule. Wie es wohl allen anderen geht, wie sie wohl aussehen? Was sie wohl arbeiten, sind sie verheiratet, haben sie Kinder? Fragen über Fragen. Am besten wäre doch ein Klassentreffen. Diese oder ähnliche Gedanken gingen mir seit Tagen durch den Kopf. Jetzt sitze ich hier und suche alle Adressen von meinen Ehemaligen Klassenkameraden heraus. Als ich alle Adressen hatte, machte ich mich ans Organisatorische, einen Raum zum Feiern, ein kaltes Büfett erstellen, ein Termin mit Uhrzeit festlegen, Einladungen entwerfen, schreiben und wegschicken, usw. Meinen Sohn habe ich überredet, die Musik zu machen. Beim Büfett konnte sich jeder selbst nehmen was er wollte und an der Bar stand ein Barkeeper, denn ich kannte keinen, der Cocktails mixen konnte.

Heute findet sie statt, die Feier. Mein Sohn steht schon bei der Musik, der Barkeeper war schon an seinem Platz, also mussten nur noch die Gäste kommen. Und da waren schon die ersten Gäste, ich dachte mir, während wir uns begrüßten, die haben sich ja verändert in den letzten Jahren. Jan kam auch, für ihn habe ich in der Schule geschwärmt, wie alle Mädchen, doch er schien sich nicht für Mädchen zu interessieren, denn er war nie mit einem Mädchen außerhalb der Schule befreundet. Ob er Schwul war und es noch heute ist? Naja, weil er alleine stand ging ich auf ihn zu und fragte wie es ihm ginge, was es mache und ob er verheiratet währe. Er meinte es ginge ihm gut, er arbeitet als Abteilungsleiter in einer großen Firma. Und er fragte ob ich nicht die nächsten Tage frei habe, denn er habe Urlaub und würde gerne alles sehen. Da ich auch Urlaub hatte sagte ich zu. Die nächsten Tage verbrachten wir die meiste Zeit zusammen, manchmal war mein Sohn Olli mit dabei.

Wir verstanden uns immer besser und am letzten Tag gestand Jan mit, dass er in der Schule in mich verknallt war und mich nie vergessen hatte, auch nicht als er heiratete und er habe immer ein Kinderfoto von mir dabei. Ich fragte erstaunt:
„Aber weshalb hast du es nie gesagt, ich habe geglaubt du seist Schwul.“ „Ich war zu Schüchtern es dir zu gestehen, außerdem hat dich Tom auch geliebt.“ antwortete er. „Bist du immer noch verheiratet?“ „Nein, meine Frau ist vor 10 Jahren in der Schwangerschaft bei einen Autounfall ums Leben gekommen. Aber was ist mit dir und dem Vater von Jan?“ „Jan hatte nie einen Vater, der ist nämlich kurz vor Jans Geburt im Urlaub beim Segeln tödlich verunglückt. Aber Jan scheint dich zu mögen, genauso wie ich.“ Wir unterhielten uns noch lange über Gott und die Welt. Am nächsten morgen war er nicht mehr da, doch wir hatten eine schöne Abschiedsnacht.

Nun ist das Treffen schon 2 Monate her und ich muss nur noch an ihn denken, denn er hatte sich noch nicht wie versprochen gemeldet. Ich nahm mir Urlaub, ließ meinen Sohn alleine und reiste zu Jan nach Ahaus. Dort angekommen nahm ich mir ein Zimmer. Nach dem Abendbrot machte ich einen Spaziergang zu seinem Haus, als ich davor stand kam er mit einer Frau im Arm raus. Ich drehte mich schnell um und lief weg. Am nächsten Tag packte ich meine Koffer und fuhr zu einer alten Klassenkameradin nach Holland, wo ich mich ausheulen konnte, weil sie mich wieder aufbaute. Wir hatten eine schöne Zeit zusammen doch morgen musste ich fahren, weil ich übermorgen wieder arbeiten musste.
Wieder Zuhause erfuhr ich, dass Jan sich ein paar mal gemeldet hat. Am Abend klingelte das Telefon und weil Olli nicht da war musste ich selbst drangehen. „Ja, hier ist Jan am Apparat.“ Kam es vom anderen Ende. „Sofi, meine liebe, wo warst du so lange ich wollte dir sagen, dass ich jetzt hier wohne und dass ich in der Firma anfange wo du arbeitest, ich bekomme sogar eine eigene Sekretärin, aber die ist noch im Urlaub und ich fange ja auch erst morgen deswegen an. Hallo, hörst du mir eigentlich noch zu?“ „Wie? Ach ja! Und was ist mit deiner Freundin in Ahaus? Hast du die einfach sitzen gelassen?“ „Was, meine Freundin? Ich habe doch keine Freundin und wie kommst du darauf?“ „Ich habe dich vor zwei Wochen mit ihr aus dem Haus kommen gesehen, und dass Arm in Arm.“ „Ach so, jetzt verstehe ich du hast mich mit meiner Schwester gesehen, die wohnte mit mir da, aber ich bin ja jetzt ausgezogen.“ Wollen wir morgen zusammen ins Büro gehen, ich hole dich um 8.30 Uhr ab.“

Nächster Tag um 8.30 Uhr. „Hallo, da bist du ja, und schön bist du mein schöner Schwan, so ganz anders als in der Schule. Ich liebe dich!“ Er kam raus und küsste mich. Als wir in der Firma waren musste ich sofort zum Oberboss. Er empfing mich freundlich und sagte ich soll ab sofort bei dem neuen Abteilungsleiter, dem Herrn Jan Jensen arbeiten. Ich währe fast vor Jubel gestorben, doch ich sagte meinem Chef: „Ich muss ihnen sagen, dass ich Jan schon aus der Schule kenne, und ich weis nicht, ob es so gut ist, weil ich ihn liebe. Und Arbeit soll man vom Privaten trennen.“ Doch mein Chef meint: „Das ist denke ich kein Problem. Und wenn es welche geben sollte, können wir ja immer noch eine andere Sekretärin suchen.“ Ja, nun ist Jan mein Freund und Chef in einem. Und demnächst wollen wir heiraten, denn wir bekommen ein Kind und Olli freut sich darauf einen „Vater“ zu bekommen und ein neues Geschwisterchen. Zusammengezogen sind wir bei unserer Verlobung schon vor kurzem.



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