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Autor: Leokadia
FSK: 6
Disclaimer: Cinema Bizarre, ihre Lieder und ihre Personen gehören nicht mir sondern nur sich selber. Ich verdiene mit dieser Story auch kein Geld und alles was hier steht ist meiner Fantasie entsprungen.
Summery: Es geht hier um Luminor und ein Mädchen.

After the rain…

Luminor schaut fluchend aus dem Fenster, natürlich muss es in strömen regnen, wenn er zu den Jungs in die WG muss. Und gerade jetzt ist sein Auto in der Werkstatt um für die TÜV Prüfung vorbereitet zu werden. Wenn es trocken ist machen ihn die 15 Minuten Fußweg bis zur WG, um nichts aus, aber bei so einem Sauwetter ist es echt nicht schön rüberzulaufen. Doch leider muss er unbedingt zu den Jungs, um den nächsten Song zu wählen, den sie veröffentlichen. Eigentlich hätten sie es schon letzte Woche der Plattenfirma mitteilen sollen. Jetzt haben sie einen Aufschub bis heute Abend erhalten. Erik und Tilo würden ihnen die Hölle heiß machen, wenn sie ihre Gutmütigkeit noch mehr ausnutzen. Luminor begibt sich in das Zimmer, wo er seine ganzen Klamotten aufbewahrt, um seinen Umhang zu suchen. Das ist auch ein Grund, warum er mit den Jungs nicht in die WG gezogen ist, er hat so viele Klamotten, dass er sie gar nicht mehr in einem normalen Schrank bekommt. >Irgendwo hier muss doch der Baumwollumhang mit der Kapuze liegen. Der hält wenigstens warm und trocken.< Nach einigem suchen hält er das gute Stück in der Hand. >Durch die große Kapuze kann man mich wenigstens nicht gleich erkennen, obwohl ich denke, dass die Meisten bei dem Mistwetter daheim bleiben.< Mit diesem Gedanken wirft er sich den Umhang um die Schultern und über den Rucksack.

Draußen peitscht ihm der Regen heftig ins Gesicht und er senkt reflexartig seinen Kopf. >Das Wetter ist ja noch schlimmer als ich gedacht habe. Ich hoffe meine Schminke verläuft nicht, immerhin dauert es lange, um so auszusehen.< In Gedanken versunken und mit gesenktem Kopf achtet er nicht wirklich auf den Weg und es kommt wie es kommen muss, er stößt mit jemandem zusammen. Erschrocken guckt er hoch, um sich zu entschuldigen. Aber bevor er ein Wort herausbringt, bleibt er bei den Augen des Mädchens hängen. Blaue Augen ganz klar, er war richtig fasziniert von diesen Augen. >Die Augen erinnern mich an klare Bergseen.< Schießt es ihn durch den Kopf. Mühsam reißt er sich von den schönen Augen los und stottert leise: „Entschuldigung, ich habe dich nicht gesehen. Ich hoffe dir ist nichts passiert. Kann ich dich als Entschuldigung zu einem Kaffee einladen?“ „Ähm, mir ist nichts passiert, aber gegen einen Kaffee habe ich nichts einzuwenden. Mein Name ist übrigens Leona.“, stellt sich das Mädchen vor. „Luminor“, bringt er seinen Namen krächzend hervor. Zusammen rennen sie in ein Cafè direkt um die Ecke. Den Termin mit den Jungs hat er inzwischen total vergessen. Bei dem Cafè angekommen, suchen sie sich einen Tisch mit Blick hinaus in den Garten. Es ist eine wunderschön angelegte Anlage mit einem Brunnen und einigen schönen lauschigen Ecken für Liebespaare. Gerade, als die Bedienung an den Tisch tritt, um die Bestellung aufzunehmen, erscheint vor dem Fenster ein Regenbogen.

„Was machst du sonst so, wenn du nicht gerade von fremden Männern umgerannt wirst?“, will Luminor wissen. „Nun, ich arbeite in einer Einrichtung für Behinderte Kinder und absolviere mein Freiwilliges Soziales Jahr. Weißt du, ich will unbedingt Heilerzieherin werden und die Ausbildungsplätze sind so rar, dass du am Besten vorher schon Erfahrung hast in dem Sozialen Bereich.“ Erklärt Leona, während sie eine Locke ihres schwarzen Haares, um ihren Finger wickelt. Luminor ist fasziniert von dieser kleinen Geste. „Und wenn ich genommen werde, gehe ich nach meinem FSJ für ein Jahr ins Ausland als Au Pair. Die Bewerbung habe ich schon vor Monaten abgeschickt, aber das Auswahlverfahren dauert immer so lange. Durch meine jetzige Arbeit hoffe ich natürlich auf eine größere Chance.“, schwärmt sie mit verklärten blauen Augen, „Leider habe ich durch meine Arbeit nicht mehr so viel Zeit für mein Hobby. Du musst wissen, dass ich während meiner Schulzeit Gedichte geschrieben habe. Jetzt schaffe ich es meistens noch nicht einmal mehr für Geburtstage was zu schreiben.“ Luminor hört ihr lächelnd zu. >Sie hat nicht nur wunderschöne Augen, sondern auch ein herrliches Lächeln und eine sinnliche Stimme. Der Zusammenstoß war echt Gottes Fügung.< Er könnte den ganzen Tag hier sitzen und ihr zuhören, nur um in ihrer Nähe zu sein.

„Was machst du eigentlich so?“, wird er aus seinen Gedanken gerissen. „Ähm, na ja ich mache Musik mit ein paar Freunden zusammen… Scheiße, ich habe den Termin bei denen vergessen. Sorry, ich muss da schnell anrufen.“, flucht er, als ihm sein Termin wieder einfällt. Er kramt sein Handy aus der Tasche, als es auch schon das klingeln anfängt. Auf dem Display sieht er, dass es die Telefonnummer von der WG ist. Sich auf eine Standpauke einstellend hebt er ab, doch das Klingeln hört nicht auf. Verzweifelt versucht er noch einige male das Gespräch anzunehmen. Nach einigen Minuten stellt er fest, dass es kein Handyklingeln ist, sondern von seinem Wecker kommt. >Oh nein, jetzt war das Ganze nur ein Traum. Dabei war das alles so real.< Quälend langsam macht er die Augen auf und schaut den Störenfried böse an. >Gerade wenn ich von meiner Traumfrau träume, klingelt dieses doofe Ding. Aber nein, wir haben ja heute Vormittag einen Termin beim Fotografen.< Genervt und sauer krallt er sich den noch immer piependen Wecker und knallt ihn an die gegenüberliegende Wand. Der Wecker verstummt, als er zerbricht. Luminor plagt sich aus den Federn und schaut missmutig aus dem Fenster. Natürlich regnet es.

~Ende~



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